So prüfen wir einen Shop
Du sollst nachprüfen können, wie wir zu einem Urteil kommen. Hier steht, was wir an einem Shop prüfen, woher die Angaben kommen, was ein Warnzeichen bedeutet und wo unsere Daten nicht reichen. Das Ergebnis ist eine automatisierte Einschätzung, keine Rechtsberatung und keine Kaufgarantie.
Angaben sammeln
Wir rufen den Shop auf, lesen Impressum, Rechtstexte und Kasse und fragen öffentliche Register und Listen ab.
Jeden Punkt einzeln bewerten
Jedes Prüfmodul liefert einen Status und einen Satz, der sagt, was es gefunden hat.
Urteil mit Begründung
Aus den einzelnen Ergebnissen entsteht ein Gesamturteil. Daneben stehen die Gründe und die Lücken.
Die acht Gruppen der Prüfung
An acht Stellen kann ein Fakeshop auffallen. Zu jeder steht hier, was wir prüfen, woher wir es wissen und was sich daraus nicht ablesen lässt. Dahinter arbeiten 40 Prüfmodule. Nicht jedes läuft bei jeder Seite: Ist sie kein Shop, entfällt zum Beispiel die Prüfung der Kasse.
Alle acht Gruppen sind gleich groß gezeichnet. Wie stark eine einzelne Gruppe ins Urteil eingeht, veröffentlichen wir nicht.
Impressum und Anbieter
- Was wir prüfen
- Hat der Shop ein Impressum, und stehen die Pflichtangaben drin? Wir prüfen auch, ob AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung erreichbar sind, ob Kontaktdaten und Rücksendeadresse zusammenpassen und ob die Rechtstexte zum Land des Anbieters passen.
- Was das für dich heißt
- Fehlt das Impressum oder ist es unvollständig, ist das ein deutliches Warnzeichen. Ein vollständiges Impressum ist Pflicht für jeden Shop und noch kein Grund, ihm zu vertrauen.
- Was das nicht zeigt
- Ob die angegebene Anschrift zum Betreiber gehört, können wir aus dem Text allein nicht feststellen.
- Quelle
- Die Seiten des Shops selbst. Maßstab für die Pflichtangaben ist § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG).
Handelsregister und USt-ID
- Was wir prüfen
- Wir suchen die Firma aus dem Impressum im Handelsregister und vergleichen Name, Sitz und Registernummer mit dem Eintrag. Bei der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer prüfen wir, ob sie gültig ist.
- Was das für dich heißt
- Fakeshops kopieren die Firmendaten bestehender Unternehmen. Eine gültige Nummer allein beweist deshalb nichts. Passt die Firma nicht zum Eintrag, steht das im Ergebnis, zusammen mit dem Eintrag, den wir gefunden haben.
- Was das nicht zeigt
- Einzelunternehmen ohne Eintragungspflicht und viele ausländische Firmen finden wir in keinem dieser Register. Dann steht dieser Punkt auf „Unklar“.
- Quelle
- Gemeinsames Registerportal der Länder (handelsregister.de), OpenRegister, für die USt-ID das EU-System VIES. Welcher Suchtreffer im Register zum Shop passt, bewertet ein Sprachmodell.
Domain, Server und Verschlüsselung
- Was wir prüfen
- Wir lesen ab, seit wann die Domain registriert ist und ob ihr Name eine bekannte Marke nachahmt. Dazu kommen die Ziele von Weiterleitungen, Standort und Betreiber des Servers, das Zertifikat der Verbindung und die Mail-Einträge der Domain.
- Was das für dich heißt
- Ein Shop mit großem Sortiment auf einer wenige Wochen alten Domain fällt auf. Ein Zertifikat ist heute Standard und kostet nichts. Es zeigt, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Wer dahintersteht, zeigt es nicht.
- Was das nicht zeigt
- Viele Registrierungsstellen geben das Anlagedatum oder den Inhaber nicht heraus. Hinter einem Inhaltsnetz wie Cloudflare sehen wir nicht den eigentlichen Server.
- Quelle
- WHOIS und RDAP der Registrierungsstellen, das Zertifikat, das der Server selbst ausliefert, Netzbetreiber-Daten (ipinfo, Team Cymru) und das DNS.
Zahlungsarten und Geldfluss
- Was wir prüfen
- Wir halten fest, welche Zahlungsarten der Shop anbietet und welche am Ende der Bestellung übrig bleiben. Ist eine mit Käuferschutz dabei? Passt das Empfängerkonto zum Anbieter?
- Was das für dich heißt
- Bleibt nur Vorkasse per Überweisung, ist das eines der deutlichsten einzelnen Warnzeichen. Eine Überweisung lässt sich kaum zurückholen.
- Was das nicht zeigt
- Wir bestellen nicht. Was ein Shop erst nach der Bestellung per Mail verlangt, sehen wir nicht.
- Quelle
- Die Seiten des Shops und freigegebene Meldungen von Betroffenen. Konto- oder Personendaten veröffentlichen wir nie.
Warnlisten und Sicherheitsdienste
- Was wir prüfen
- Wir gleichen die Domain mit öffentlichen Fakeshop-Warnlisten und mit Verzeichnissen für Phishing und Schadsoftware ab.
- Was das für dich heißt
- Ein Eintrag auf einer Fakeshop-Warnliste wiegt schwer. Ein Eintrag als „problematischer Shop“ ist nicht dasselbe wie eine bestätigte Betrugswarnung. Wir halten beides auseinander.
- Was das nicht zeigt
- Auf eine Liste kommt ein Shop erst, wenn ihn jemand gemeldet hat. Ein neuer Shop steht auf keiner. Deshalb prüfen wir alles Übrige unabhängig davon.
- Quelle
- Unter anderem Watchlist Internet (Österreich), die Fake-Shop-Liste der Verbraucherzentrale Hamburg, Google Safe Browsing, URLhaus, OpenPhish und PhishTank. Jeder Treffer wird im Ergebnis mit der Quelle genannt.
Bewertungen und Ruf
- Was wir prüfen
- Wir suchen Bewertungsprofile auf unabhängigen Plattformen, Berichte über den Shop im Netz und die Profile in sozialen Netzwerken, die er verlinkt.
- Was das für dich heißt
- Berichten viele übereinstimmend, dass die Ware nie kam, ist das ein starkes Warnzeichen. Wenige Bewertungen sind bei kleinen Shops normal und für sich kein Warnzeichen.
- Was das nicht zeigt
- Bewertungen lassen sich kaufen. Fehlen sie ganz, wissen wir nichts über die Erfahrungen anderer.
- Quelle
- Trustpilot, die öffentliche Schnittstelle von Trusted Shops und eine Websuche nach Erfahrungsberichten. Ein Sprachmodell fasst die Suchtreffer zusammen. Fällt dabei ein negatives Urteil, prüft ein zweiter, skeptischer Durchgang es gegen: Er sucht nach einer benennbaren offiziellen Warnung und nach positiven Belegen und bestätigt nur, wenn eine solche Quelle vorliegt.
Gütesiegel
- Was wir prüfen
- Zeigt der Shop ein Siegel, prüfen wir, ob es auf den Aussteller verlinkt und ob das Zertifikat auf diesen Shop ausgestellt ist.
- Was das für dich heißt
- Ein Siegel im Fußbereich ist zunächst ein Bild. Führt es zu keinem passenden Zertifikat, werten wir das als Täuschungsversuch.
- Was das nicht zeigt
- Kein Siegel ist kein Warnzeichen, die meisten ehrlichen Shops haben keines. Und ein echtes Siegel ersetzt nicht den Blick auf alles Übrige.
- Quelle
- Die Prüfseiten und Verzeichnisse der Siegel-Aussteller, dazu deren Listen bekannter Siegel-Missbräuche.
Inhalt und Verbindungen
- Was wir prüfen
- Wir sehen uns an, wie viel eigener Inhalt auf der Seite steht und ob die Texte maschinell zusammengesetzt wirken. Wirken die Preise unrealistisch niedrig, oder gibt es dauerhaft extreme Rabatte? Das beurteilt ein Sprachmodell am Text der Seite; einen Preisvergleich mit anderen Händlern machen wir nicht. Gleicht die Seite einem Fakeshop, den wir schon kennen, oder zeigt sie eine bekannte Masche?
- Was das für dich heißt
- Gleicht ein Shop einem Fakeshop, den wir schon kennen, ist das oft der früheste Hinweis, lange bevor er auf einer Liste steht. Was wir dafür vergleichen, veröffentlichen wir nicht, sonst ließe es sich gezielt umgehen.
- Was das nicht zeigt
- Sprachmodelle können sich irren. Was sie finden, zählt deshalb nie allein und steht im Ergebnis immer mit Begründung.
- Quelle
- Die Seite selbst, ausgewertet mit einem Sprachmodell, und unser eigener Bestand bereits geprüfter Shops.
Wie ein Prüfpunkt im Ergebnis steht
Jeder Prüfpunkt bekommt einen von vier Zuständen, immer als Wort und Symbol, nie nur als Farbe.
Positiv
Wir haben etwas gefunden, das für den Shop spricht, etwa einen passenden Registereintrag.
Auffällig
Etwas passt nicht ganz, ist für sich aber kein Beleg. Mehrere auffällige Punkte zusammen wiegen schwerer.
Kritisch
Ein deutliches Warnzeichen, etwa ein Eintrag auf einer Fakeshop-Warnliste oder ein Siegel ohne Zertifikat.
Unklar
Wir konnten den Punkt nicht prüfen, weil die Quelle nicht antwortete oder die Angabe fehlt.
Fehlende Daten sind keine Entwarnung
Schlägt eine Abfrage fehl, steht der Punkt auf „Unklar“. Er verschlechtert das Ergebnis nicht, verbessert es aber auch nicht. Wir zählen eine Lücke also weder gegen den Shop noch für ihn.
Sind zu viele Punkte unklar, sagen wir das ausdrücklich: Das Ergebnis lautet dann sinngemäß „Datenlage zu dünn für ein klares Urteil“. Eine dünne Datenlage heißt nicht, dass der Shop in Ordnung ist. Sie heißt, dass wir es nicht wissen.
Die Urteile
Zum Ergebnis gehört eine Vertrauenszahl von 0 bis 100. Höher heißt mehr Vertrauen. Stammt das Urteil aus einer Warnliste oder einem Verzeichnis, zeigen wir keine Zahl, weil wir die Seite dann nicht Punkt für Punkt geprüft haben. Wie viel ein einzelner Punkt ausmacht, veröffentlichen wir nicht, damit niemand seinen Shop gezielt an den Grenzen entlang baut.
- GefahrMehrere ernste Warnzeichen
Zum Beispiel kein Impressum, nur Vorkasse und eine brandneue Domain zugleich. Wir raten vom Kauf ab.
- VerdächtigHier ist Vorsicht angebracht
Manches spricht für den Shop, anderes fehlt oder ist unklar. Lies die Gründe, bevor du bestellst.
- UnauffälligKeine ernsten Warnzeichen gefunden
Keine Empfehlung und keine Garantie. Das Urteil gilt für den Tag der Prüfung. Bezahl möglichst mit Käuferschutz.
- Nicht prüfbarZu wenig Daten für ein Urteil
Wir konnten zu wenig prüfen, um ein Urteil zu fällen. Das ist kein Warnzeichen und keine Entwarnung.
Ein Prüfpunkt, Schritt für Schritt zerlegt
So entsteht eine Zeile im Ergebnis, am Beispiel des Prüfpunkts Handelsregister bei einem erfundenen Shop. Die Domain markenoutlet-beispiel.invalid und die Firma gibt es nicht; die Endung .invalid ist für Beispiele reserviert.
KritischHandelsregister: Die Firma aus dem Impressum passt nicht zum Eintrag unter dieser Registernummer.
Was wir gefunden haben
Im Impressum steht: Markenoutlet Handels GmbH, Amtsgericht Musterstadt, HRB 000000. Diese Angaben lesen wir von den Seiten des Shops.
Woher der Abgleich kommt
Wir fragen das gemeinsame Registerportal der Länder (handelsregister.de) und OpenRegister ab. Unter HRB 000000 beim Amtsgericht Musterstadt ist eine Firma mit anderem Namen und Sitz in einer anderen Stadt eingetragen.
Was es bedeutet
Die Firmendaten gehören vermutlich nicht zu diesem Shop. Eine echte Registernummer wirkt seriös, deshalb wird sie gern übernommen. Im Ergebnis steht der gefundene Eintrag, damit du ihn selbst nachschlagen kannst.
Wo die Aussage endet
Firmen benennen sich um oder ziehen um, und Register laufen dem manchmal hinterher. Einzelunternehmen ohne Eintragungspflicht und viele ausländische Firmen stehen in keinem dieser Register. Dann steht der Punkt auf „Unklar“, nicht auf „Kritisch“.
Das ganze Beispielergebnis
Neben dem Handelsregister stehen im selben Ergebnis weitere Prüfpunkte. Die Begründungen sind so formuliert, wie sie in einem echten Ergebnis stehen: was wir gefunden haben, und was daraus folgt.
Kein einzelner dieser Punkte wäre allein ein Beweis. Zusammen ergeben sie das Bild eines Shops, bei dem wir vom Kauf abraten würden.
- Handelsregister · KritischDas Impressum nennt eine GmbH mit HRB-Nummer. Unter dieser Nummer ist eine andere Firma an einem anderen Ort eingetragen.
- Zahlungsarten · KritischDie Startseite zeigt fünf Zahlungslogos. In der Kasse bleibt nur Vorkasse per Überweisung.
- Domain-Alter · AuffälligDie Domain ist seit drei Wochen registriert, der Shop bietet über 2.000 Markenartikel an.
- Warnlisten · UnklarKein Eintrag gefunden. Bei einer so jungen Domain ist das zu erwarten und keine Entwarnung.
Warnliste und Handprüfung
Die Warnliste entsteht aus den Prüfergebnissen. Sie ist ein Risikosignal, keine redaktionelle Feststellung, dass ein Shop betrügt.
Automatische Prüfung
Shops mit dem Urteil „Gefahr“ erscheinen auf der Warnliste, mit Prüfdatum.
Abgleich mit Listen
Steht ein Shop auf einer externen Fakeshop-Warnliste, gilt er als bestätigt; die Quelle wird genannt.
Prüfung von Hand
Verdachtsfälle ohne Listeneintrag sehen wir uns an. Eine manuelle Einstufung setzen wir nur mit Beleg-Link.
Einwand
Betreiber können widersprechen. Der Einwand wird markiert und von Hand bearbeitet.
Wie oft wir prüfen
Jedes Ergebnis trägt das Datum seiner Prüfung. Die Abstände stehen so im Programmcode; sie sind Höchstwerte, keine Zusagen.
| Erneute Prüfung bei unklarem oder gemischtem Ergebnis | Ein gespeichertes Ergebnis wird höchstens 7 Tage wiederverwendet, danach prüfen wir bei der nächsten Anfrage neu. |
|---|---|
| Erneute Prüfung bei eindeutigem Ergebnis | Höchstens 90 Tage Wiederverwendung, bei Einstufungen von Hand mit Beleg bis zu einem Jahr. |
| Externe Fakeshop-Listen und Verzeichnisse | Täglich abgeglichen. |
| Liste für die Browser-Erweiterung | Auf dem Server alle 15 Minuten neu erstellt, in der Erweiterung alle 4 Stunden geladen. |
| Shops mit Live-Siegel | Jeden Shop alle 24 Stunden vollständig neu geprüft. Fällt er durch, erlischt das Siegel. |
Wo wir KI einsetzen
An diesen Stellen arbeitet ein Sprachmodell mit, und so kennzeichnen wir es.
Begründungen aus den Seitentexten
Ein Sprachmodell liest die sichtbaren Texte der Seite und nennt auffällige Muster mit Begründung.
Zusammenfassung der Websuche
Ein Sprachmodell fasst zusammen, was die Websuche an Erfahrungsberichten zu einem Shop findet. Ein negatives Urteil prüft ein zweiter, skeptischer Durchgang gegen.
Handelsregister-Abgleich
Zuerst fragen wir handelsregister.de und OpenRegister ab. Nur wenn beide nichts Verwertbares liefern, wertet ein Sprachmodell Suchtreffer aus und bewertet, welcher zum Shop passt.
Impressum auslesen
Ein Sprachmodell liest die Anbieterangaben aus dem Impressum, bei Bedarf auch aus einem Bildschirmfoto der Seite.
Siegel-Bilder erkennen
Ein Sprachmodell erkennt, ob ein Bild auf der Seite ein bekanntes Gütesiegel zeigt.
Übersetzung ins Englische
Texte, die ein Sprachmodell erzeugt hat, übersetzt ein Sprachmodell ins Englische. Auch die Übersetzung trägt das Etikett.
Vorprüfung von Bewertungen
Neue Bewertungen von Nutzern prüft ein Sprachmodell vorab auf Spam, Beleidigungen, gekauftes Lob, Konkurrenz-Bashing und Phishing. Eindeutiger Spam und Beleidigungen werden automatisch abgelehnt, unauffällige Bewertungen freigegeben. Alle anderen Auffälligkeiten und unklare Fälle prüft ein Mensch.
Mail- und SMS-Check
Das Sprachmodell wählt auffällige Textstellen der Nachricht aus. Die Erklärungen dazu sind feste Texte von uns.
Gesamtzusammenfassung
Ein Sprachmodell fasst das Prüfergebnis in zwei bis drei Sätzen zusammen. Dieser Text steht nur in der Antwort unserer Schnittstelle für Kunden, nicht auf der Webseite.
Branchenkategorie
Ein Sprachmodell ordnet den Shop einer Branche zu, etwa Mode oder Elektronik. Erkennt es keine klare Branche, bleibt die Angabe leer.
Kurzbeschreibung eines Shops
Ein Sprachmodell schreibt für die Shop-Seite bei uns eine kurze, sachliche Beschreibung des Angebots und einen Slogan. Ob ein Text von ihm stammt, kennzeichnet das Etikett.
Welche Texte das Etikett tragen
Texte, die ein Sprachmodell formuliert hat, kennzeichnen wir mit „KI-Text“ und dem EU-Zeichen für KI-Inhalte. Das betrifft die Begründungen aus der Seitenanalyse, die Zusammenfassung der Websuche und Kurzbeschreibungen eines Shops, die ein Sprachmodell geschrieben hat, jeweils auch in der englischen Übersetzung. Wir prüfen diese Texte nicht einzeln, deshalb sagen wir es dazu. Die Pflicht dazu steht in Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Feste Texte von uns, etwa die Sätze zu einzelnen Befunden, tragen das Etikett nicht.
Die Vertrauenszahl
Die Zahl rechnen wir nach festen Regeln, ein Sprachmodell vergibt sie nicht. Seine Einschätzungen sind Eingaben dieser Regeln. Einzelne davon können die Zahl nach oben begrenzen, etwa ein negativer Befund der Websuche.
Sprachmodelle irren
Ein Sprachmodell kann sich auch dann irren, wenn der Text überzeugend klingt. Ein KI-Text ist ein Hinweis, kein Beweis. Stimmt eine Aussage über deinen Shop nicht, kannst du eine Richtigstellung beantragen.
Richtigstellung für Betreiber
Automatische Einschätzungen können falsch liegen, etwa wenn ein Register nicht antwortet oder ein Shop umgezogen ist. Als Betreiber kannst du über das Formular widersprechen: mit Domain, Firmenname, E-Mail-Adresse und einer kurzen Begründung, gern mit Handelsregisternummer.
Ein Einwand ändert die Vertrauenszahl nicht automatisch. Er wird markiert und von einem Menschen geprüft. Ergibt die Prüfung, dass wir uns geirrt haben, korrigieren wir das Ergebnis.
Zur RichtigstellungSelbst einen Shop prüfen
Füg die Adresse ein und lies, was gegen den Shop spricht und was für ihn. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Shop prüfenWas wir ausdrücklich nicht tun
- Kein FreikaufKein Shop kann ein besseres Ergebnis kaufen. Auch das Live-Siegel liest das Prüfergebnis nur ab und erlischt, wenn der Shop durchfällt.
- Keine KaufgarantieWir haften nicht für Bestellungen und versprechen nicht, dass ein gut bewerteter Shop liefert.
- Keine PersonendatenWir nennen Firmen, aber keine Namen von Personen und keine Kontonummern.
- Keine TestbestellungenWir bestellen nicht und zahlen nichts. Was erst nach einer Bestellung passiert, kennen wir nur aus Meldungen.
- Keine WerbungDie Prüfung ist für Verbraucher kostenlos und werbefrei. Finanziert wird der Betrieb über Angebote für Händler und das Beweis-Dossier. Wer mag, kann das Projekt freiwillig unterstützen.
- Keine RechtsberatungEin Ergebnis ist eine Einschätzung aus öffentlichen Angaben, kein Urteil über eine Straftat.